StartLeistungenIT-SicherheitFestplattenverschlüsselung

Festplatte verschlüsseln: Datenschutz für Notebooks, PCs und mobile Geräte

Ein Notebook bleibt im Zug liegen: Ohne Verschlüsselung sind alle Daten lesbar, mit Verschlüsselung ist das Gerät wertloser Elektroschrott. Wir richten BitLocker und Co. zentral ein, sichern die Recovery-Keys und dokumentieren DSGVO-konform.

Warum

Warum das OS-Kennwort nicht schützt

Auch wenn Ihr Betriebssystem mit einem Kennwort geschützt ist, liegen die Daten unverschlüsselt auf der Festplatte. Wer den Datenträger ausbaut oder ein zweites Betriebssystem startet, liest alles mit: Arbeitsdokumente, Kundendaten, gespeicherte Kennwörter, Bankverbindungen. Gegen Diebstahl gibt es keinen hundertprozentigen Schutz – wohl aber dagegen, dass die Daten in falsche Hände geraten. Genau das leistet die Festplattenverschlüsselung.

Technik

Wie funktioniert sie?

Bei der Festplattenverschlüsselung werden die Daten auf PC, Notebook, externer Festplatte oder USB-Stick so umgewandelt, dass sie ohne den passenden Schlüssel unlesbar sind. In der Praxis kommt der Advanced Encryption Standard (AES / Rijndael) zum Einsatz: 128-Bit-Blöcke mit 128, 192 oder 256 Bit langem Schlüssel. Aktuelle Prozessoren beschleunigen AES in Hardware, sodass der Leistungsunterschied im Alltag praktisch nicht messbar ist.

DSGVO

Verschlüsselung entscheidet über die Meldepflicht

Der Verlust eines unverschlüsselten Firmengeräts mit personenbezogenen Daten ist ein meldepflichtiger Datenschutzvorfall – inklusive Benachrichtigung der Betroffenen. Waren die Daten dagegen nach Stand der Technik verschlüsselt, entfällt die Benachrichtigungspflicht gegenüber den Betroffenen in der Regel (Art. 34 Abs. 3 lit. a DSGVO). Die Festplattenverschlüsselung ist damit eine der wirksamsten und günstigsten DSGVO-Maßnahmen überhaupt – und gehört als technische Maßnahme (TOM) in jede Datenschutz-Dokumentation.

Betrieb

BitLocker im Unternehmen – zentral statt einzeln

BitLocker als richtige Wahl

Für Windows-Pro- und Enterprise-Geräte ist BitLocker meist die richtige Wahl – lizenzkostenfrei enthalten und tief ins System integriert.

Zentraler Rollout

Im Unternehmen wird BitLocker per Richtlinie ausgerollt (Microsoft Intune oder Active Directory), damit jedes Gerät verschlüsselt ist – nicht nur die, an die jemand gedacht hat.

macOS und mobile Geräte

Auch macOS (FileVault) und mobile Geräte binden wir über Mobile Device Management in dasselbe Konzept ein.

Recovery-Key-Management

Recovery-Keys werden automatisch in Intune oder Active Directory gespeichert und der Zugriffs-Prozess dokumentiert. Ohne zentrales Key-Management ist jedes gesperrte Gerät ein Totalverlust.

Grenzen

Was Verschlüsselung nicht leistet

Ehrlichkeit gehört zur Beratung: Festplattenverschlüsselung schützt ruhende Daten bei Verlust oder Diebstahl des Geräts. Sie schützt nicht vor Ransomware oder Viren im laufenden Betrieb – ist das System entsperrt, arbeitet Schadsoftware mit denselben Rechten wie der Benutzer. Deshalb gehört die Verschlüsselung in ein Gesamtkonzept mit Endpoint Security (Schutz im Betrieb) und Backup (Schutz vor Datenverlust). Wir kombinieren alle drei Bausteine.

Ablauf

Einführung durch IT-Service Johannsen

  1. 1
    Bestandsaufnahme

    Geräte, Betriebssysteme, vorhandene Verschlüsselung, Alt-Geräte ohne Hardware-Beschleunigung.

  2. 2
    Konzept

    Richtlinien, Key-Hinterlegung, Ausnahmen, Dokumentation für die DSGVO.

  3. 3
    Rollout

    Zentrale Aktivierung ohne Unterbrechung des Tagesgeschäfts.

  4. 4
    Betrieb

    Monitoring des Verschlüsselungsstatus, Recovery-Prozesse, Einbindung neuer Geräte.

Ihr nächster Schritt

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Wir beraten Sie persönlich – vor Ort in Hamburg und Schleswig-Holstein oder per Fernwartung.

Kundenstimmen

Echte
Erfolgsgeschichten.

Wir helfen mittelständischen Unternehmen, Organisationen, Kanzleien und Praxen bei der Digitalisierung und schützen ihre IT vor Ausfallzeiten. Unsere Kunden bewerten uns auf Google mit 4,9 von 5 Sternen aus 27 Rezensionen.

Endlich ein IT-Partner, bei dem wir persönliche Ansprechpartner haben – und keine anonyme Hotline. Reaktionszeit stimmt, Kommunikation ist auf den Punkt.
Katrin B.
Steuerkanzlei · Hamburg
Google-Rezension
Die Migration in die Cloud lief geräuschlos. Wir konnten am nächsten Morgen einfach weiterarbeiten – so muss IT-Beratung sein.
Sven H.
IT-Verantwortlicher · Schleswig-Holstein
Google-Rezension
Wir haben mit ITS zum ersten Mal das Gefühl, dass jemand unser Geschäft wirklich versteht – nicht nur unsere Server.
Dr. Miriam K.
Geschäftsführung · Hamburg
Google-Rezension

Standorte in Hamburg und Schleswig-Holstein

Zwei Häfen.
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Wissenswertes

Häufige
Fragen.

Weil ein verlorenes oder gestohlenes Gerät sonst ein meldepflichtiger Datenschutzvorfall ist. Sind die Daten nach Stand der Technik verschlüsselt, entfällt in der Regel die Benachrichtigungspflicht gegenüber Betroffenen – die Verschlüsselung ist damit eine der wirksamsten DSGVO-Maßnahmen überhaupt.Link zu dieser Frage und Antwort

Für die meisten Unternehmen mit Windows-Pro-/Enterprise-Geräten ist BitLocker die richtige Wahl – entscheidend ist nicht das Werkzeug, sondern die zentrale Verwaltung: einheitliche Richtlinien, gesicherte Recovery-Keys und dokumentierte Prozesse.Link zu dieser Frage und Antwort

Dann greift der Recovery-Key. Wir hinterlegen Wiederherstellungsschlüssel zentral (z. B. in Active Directory oder Intune), sodass Geräte jederzeit durch die IT entsperrt werden können – ohne zentrales Key-Management ist jedes gesperrte Gerät ein Totalverlust.Link zu dieser Frage und Antwort

Auf aktueller Hardware mit AES-Beschleunigung ist der Unterschied im Alltag praktisch nicht messbar. Ältere Geräte prüfen wir vorab – gegebenenfalls ist ein Hardware-Tausch wirtschaftlicher als der Betrieb unverschlüsselter Altgeräte.Link zu dieser Frage und Antwort

Nein. Verschlüsselung schützt ruhende Daten bei Verlust oder Diebstahl des Geräts. Gegen Schadsoftware im laufenden Betrieb brauchen Sie Endpoint Security, gegen Datenverlust ein Backup-Konzept – wir kombinieren alle drei Bausteine.Link zu dieser Frage und Antwort
Kontakt

Reden wir
Klartext.

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