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VMware-Alternative: Proxmox VE für Unternehmen – Vergleich, Kosten, Migration

Nach der Broadcom-Übernahme sind VMware-Lizenzen für viele Unternehmen unbezahlbar geworden. Mit Proxmox VE gibt es eine ausgereifte Open-Source-Alternative: Wir vergleichen ehrlich, planen Ihre Migration und betreiben die Umgebung – aus Hamburg und Schleswig-Holstein.

Ausgangslage

Was hat sich bei VMware geändert?

Seit der Übernahme durch Broadcom verfolgt VMware eine neue Strategie, die konsequent auf Abo-Modelle setzt:

  • Lizenzmodell-Umstellung: Der klassische Kauf von Lizenzen (Perpetual) wurde eingestellt – es gibt nur noch Abonnements. Wer aufhört zu zahlen, verliert das Nutzungsrecht.
  • Abrechnung pro Kern statt pro Sockel: Jede CPU wird mit mindestens 16 Kernen gezählt; pro Bestellung gilt eine Mindestabnahme von 72 Kernen.
  • Deutliche Preissteigerungen: Viele Kunden berichten von Lizenzkosten, die sich verdoppeln oder verdreifachen – teils mehr.
  • Gestrafftes Portfolio: Aus über hundert Einzelprodukten wurden wenige große Bundles (vSphere Foundation VVF, Cloud Foundation VCF); Einzelprodukte entfallen weitgehend.
  • Veränderte Support- und Partnerstrukturen: Support-Verfügbarkeit und Partnerzugang wurden gerade für kleinere und mittlere Unternehmen eingeschränkt.

Diese Fragen stellen sich Unternehmen

Bleiben, wechseln – oder ausprobieren?

Können wir bei VMware bleiben, ohne das Budget zu sprengen? Welche Risiken birgt ein Plattformwechsel? Welche Alternativen gibt es, und welche Open-Source-Lösungen sind wirklich professionell nutzbar? Wie aufwendig ist eine Migration – und wie bleibt der Betrieb dabei sicher und hochverfügbar? Genau diese Fragen beantworten wir in einer Ist-Analyse Ihrer Virtualisierungsumgebung.

Proxmox VE

Die führende VMware-Alternative

Proxmox VE ist eine Open-Source-Virtualisierungsplattform auf KVM-Basis, die in zehntausenden Produktivumgebungen läuft – vom Mittelstand bis zu Rechenzentren und öffentlichen Einrichtungen.

  • Transparente Lizenzierung ohne Abo-Zwang – Open Source (AGPLv3), voller Funktionsumfang auch ohne Subscription
  • KVM-basierte Virtualisierung für hohe Performance plus native LXC-Container
  • Hochverfügbarkeits-Cluster (HA) und Live-Migration integriert, ohne Zusatzlizenzen
  • Backup & Restore inklusive – mit dem Proxmox Backup Server ohne Zusatzkosten
  • Software-Defined Storage mit Ceph oder ZFS integrierbar
  • Professioneller Enterprise-Support des Herstellers verfügbar

Vergleich

Proxmox VE und VMware vSphere im Vergleich

KriteriumProxmox VEVMware vSphere
LizenzmodellOpen Source + optionale Enterprise-SubscriptionNur Abo (Subscription only)
KostenstrukturSehr kostengünstig, keine Abo-PflichtDeutlich höhere Kosten, Abo-Zwang, Mindestabnahmen
VirtualisierungKVM (Kernel-based Virtual Machine)VMware ESXi Hypervisor
Cluster & HAIntegriert ohne ZusatzkostenNur in höheren Bundles
Backup & SnapshotInklusive (Backup, Snapshot, Restore, PBS)Meist Zusatzlösung erforderlich
ContainerLXC nativ integriertNur über Zusatzkomponenten (Kubernetes/VKS)
ManagementWeb-GUI, CLI, REST APIvCenter (Web-GUI), CLI, REST API
AutomatisierungAPI, Ansible, Terraform (Community)API, Ansible, Terraform (gut dokumentiert)
SupportCommunity + Enterprise-SupportEnterprise-Support (kostenpflichtig)
SkalierbarkeitSehr gut (KMU bis Enterprise)Sehr gut (KMU bis Großunternehmen)
VerbreitungBewährt im Mittelstand und öffentlichen BereichMarktführer, aber zunehmend kostspielig

Kosten (Juli 2026)

Was kosten Proxmox und VMware?

Proxmox VE ist ohne Lizenzkosten voll nutzbar. Die optionale Subscription für Enterprise-Repository und Hersteller-Support wird pro belegtem CPU-Sockel und Jahr berechnet (Netto-Listenpreise laut proxmox.com, Stand 2026): Community 120 €, Basic 370 €, Standard 550 €, Premium 1.100 €.

VMware wird dagegen pro CPU-Kern und Jahr abgerechnet – als Listenpreis liegt vSphere Foundation (VVF) bei rund 135 US-Dollar und Cloud Foundation (VCF) bei rund 350 US-Dollar je Kern, wobei jede CPU mit mindestens 16 Kernen gezählt wird und pro Bestellung mindestens 72 Kerne abzunehmen sind. Ein Beispiel: Ein Zwei-Sockel-Server mit je 16 Kernen kostet bei Proxmox mit Standard-Subscription 1.100 € pro Jahr – bei VMware VVF im Listenpreis über 4.000 US-Dollar. Die konkrete Ersparnis rechnen wir Ihnen anhand Ihrer Umgebung vor.

Ehrlicher Blick

Welche Alternativen gibt es noch?

Proxmox ist nicht die einzige Option. Microsoft Hyper-V ist für reine Windows-Umgebungen mit vorhandenen Lizenzen einen Blick wert; Nutanix bietet eine leistungsfähige, aber ebenfalls kostspielige HCI-Plattform; XCP-ng ist eine solide Open-Source-Alternative auf Xen-Basis. Für die meisten mittelständischen Umgebungen bietet Proxmox aus unserer Sicht das beste Verhältnis aus Funktionsumfang, Kosten und Unabhängigkeit – welche Lösung zu Ihnen passt, klären wir in der Ist-Analyse, nicht per Bauchgefühl.

Checkliste

VMware-Alternativen prüfen & Migration vorbereiten

  1. 1
    Bestandsaufnahme

    Welche VMware-Produkte, wie viele Hosts, VMs und Cluster, welche Versionen – und wann laufen Lizenzen und Support aus?

  2. 2
    Kostenanalyse

    Aktuelle VMware-Kosten vs. künftige Abo-Kosten vs. Alternative – wo liegt das Einsparpotenzial?

  3. 3
    Anforderungen

    Hochverfügbarkeit? Container? Backup-/Restore-Anforderungen? Zentrale Verwaltung? Künftige Erweiterungen (Hybrid-Cloud, Kubernetes)?

  4. 4
    Proxmox bewerten

    Passt es technisch? Kann vorhandene Hardware weitergenutzt werden? Passen die Support-Optionen? Gibt es Know-how im Team oder Schulungsbedarf?

  5. 5
    Migrationsplanung

    Welche VMs, Services und Daten? Akzeptable Downtimes? Strategie: Parallelbetrieb, stufenweise oder Vollmigration? Abhängigkeiten zu Drittsystemen?

  6. 6
    Sicherheit & Compliance

    DSGVO-/ISO-Anforderungen weiter erfüllt? Backup & Restore geprüft? Notfall- und Rückfallplan vorhanden?

  7. 7
    Dienstleister-Frage

    Reichen interne Ressourcen, oder wird die Migration ganz oder teilweise extern beauftragt?

  8. 8
    Nach der Migration

    Monitoring und Dokumentation eingerichtet? Verantwortlichkeiten definiert? Support-Verträge abgeschlossen?

Ihr nächster Schritt

Sprechen Sie mit unseren Experten.

Wir beraten Sie persönlich – vor Ort in Hamburg und Schleswig-Holstein oder per Fernwartung.

Kundenstimmen

Echte
Erfolgsgeschichten.

Wir helfen mittelständischen Unternehmen, Organisationen, Kanzleien und Praxen bei der Digitalisierung und schützen ihre IT vor Ausfallzeiten. Unsere Kunden bewerten uns auf Google mit 4,9 von 5 Sternen aus 27 Rezensionen.

Endlich ein IT-Partner, bei dem wir persönliche Ansprechpartner haben – und keine anonyme Hotline. Reaktionszeit stimmt, Kommunikation ist auf den Punkt.
Katrin B.
Steuerkanzlei · Hamburg
Google-Rezension
Die Migration in die Cloud lief geräuschlos. Wir konnten am nächsten Morgen einfach weiterarbeiten – so muss IT-Beratung sein.
Sven H.
IT-Verantwortlicher · Schleswig-Holstein
Google-Rezension
Wir haben mit ITS zum ersten Mal das Gefühl, dass jemand unser Geschäft wirklich versteht – nicht nur unsere Server.
Dr. Miriam K.
Geschäftsführung · Hamburg
Google-Rezension

Standorte in Hamburg und Schleswig-Holstein

Zwei Häfen.
Ein Team.

Wir können zwar auch Fernwartung, aber wenn Hilfe vor Ort nötig ist, sind wir genau da, wo Sie sind – und zwar schnell. Erreichbar, wenn andere Mittagspause machen: durchgehend Mo–Fr von 8:30 bis 18:00 Uhr.

Hamburg und Schleswig sind keine zwei Firmen mit gemeinsamem Logo. Es ist ein Team, das an zwei Orten sitzt – mit demselben Ticketsystem, denselben Werkzeugen und derselben Erreichbarkeit.

Der Unterschied zu vielen Systemhäusern in der Region liegt in der Bauweise: Wer sein Geschäftsmodell allein auf Cloud-Marge aufbaut, kann Ihnen keine Infrastruktur bauen, die auch ohne Hyperscaler läuft. Wir können beides – und sagen Ihnen offen, wann welcher Weg der richtige für Sie ist.

Unsere eigene Sicherheit lassen wir prüfen: Unser Managementsystem für Informationssicherheit ist nach DIN EN ISO/IEC 27001:2024 auditiert – ohne Abweichungen über alle zehn Normkapitel.

Alle Zertifizierungen & Partner
Was wir selbst betreiben, empfehlen wir auch
  • Virtualisierung ohne Lizenzsprung
    Proxmox im Eigenbetrieb – lange vor der VMware-Preiserhöhung.
  • Netzwerke, die man trennen kann
    Segmentierung mit VLANs statt flacher Netze.
  • Telefonie im eigenen Haus
    AGFEO-Fachhandel seit 1999, dazu Cloud-Telefonie, wenn sie passt.
  • Zwei-Faktor mit deutscher Hardware
    Reiner SCT für belastbare Authentifizierung.
  • Automatisierung im eigenen Netz
    Selbst gehostet, ohne Fremd-SaaS im Datenweg.

Wissenswertes

Häufige
Fragen.

Seit der Broadcom-Übernahme wurden Dauerlizenzen abgeschafft und durch Abonnements mit deutlich höheren Mindestabnahmen ersetzt – viele kleine und mittlere Umgebungen zahlen dadurch ein Vielfaches. Dazu kommen gekündigte Partnerverträge und Unsicherheit über die Produkt-Roadmap.Link zu dieser Frage und Antwort

Ja. Proxmox VE bietet Cluster, Hochverfügbarkeit, Live-Migration, integriertes Backup (Proxmox Backup Server) und Software-Defined Storage. Als Open-Source-Lösung mit optionaler Hersteller-Subscription läuft es in zehntausenden Produktivumgebungen.Link zu dieser Frage und Antwort

Ja – u. a. Microsoft Hyper-V, Nutanix und XCP-ng. Für die meisten mittelständischen Umgebungen bietet Proxmox das beste Verhältnis aus Funktionsumfang, Kosten und Unabhängigkeit; welche Lösung passt, klären wir in einer Ist-Analyse Ihrer Virtualisierung.Link zu dieser Frage und Antwort

Bestandsaufnahme der VMs und Abhängigkeiten, Aufbau der Proxmox-Umgebung (oft auf vorhandener Hardware), Test-Migration unkritischer Systeme, dann gestaffelte Migration mit kurzen, geplanten Umschaltfenstern – auf Wunsch komplett durch uns begleitet, vor Ort in Hamburg und Schleswig-Holstein.Link zu dieser Frage und Antwort

Proxmox VE ist Open Source und kostenfrei nutzbar; für Unternehmens-Support empfiehlt sich eine Subscription je CPU-Sockel (120–1.100 € netto/Jahr, Stand 2026), die typischerweise deutlich unter den kernbasierten VMware-Abonnements liegt. Die konkrete Ersparnis rechnen wir Ihnen anhand Ihrer Umgebung vor.Link zu dieser Frage und Antwort

Ja, Proxmox unterstützt LXC-Container nativ. Diese lassen sich direkt über die zentrale Verwaltung zusammen mit klassischen virtuellen Maschinen betreiben.Link zu dieser Frage und Antwort
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Hamburg
040 / 88 16 597 – 0
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